Einsamkeit

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Worum geht es bei Einsamkeit?

Viele von uns sind, besonders während der derzeitigen Pandemie, öfter alleine und wünschen sich mehr Treffen, Geselligkeit und Gemeinsamkeit. Auch ohne die Pandemie fühlen wir uns alle hin und wieder mal alleine. Einsamkeit beschreibt jedoch nicht bloß das reine Alleinsein. Einsame Menschen leiden unter einem Gefühl der inneren Leere, dem Gefühl nicht geliebt zu werden und einer tiefen Traurigkeit. Diese Einsamkeitsgefühle treten nicht nur in Pandemie-Zeiten auf. Auch Einkommen, Bildung, Geschlecht und Herkunft können nicht vor diesen Gefühlen schützen. Denn uns muss bewusst sein, dass wir Menschen soziale Wesen sind, dass bedeutet wir brauchen liebevolle, anerkennende Beziehungen. Sie geben uns Kraft und wir schöpfen daraus den notwendigen Sauerstoff. Wenn wir länger ohne diesen sind und uns einsam fühlen, können ernsthafte psychische Erkrankungen wie Depressionen die Folge sein. Doch was heißt "Einsamkeit" eigentlich? Das ist nicht so einfach zu sagen, denn sie zeigt sich je nach Person ganz unterschiedlich. Viele Menschen fühlen sich einsam, weil sie keine engen sozialen Beziehungen haben. Andere fühlen sich einsam, obwohl sie eine Menge soziale Kontakte haben. Wieder andere werden einsam, weil sie Depressionen oder soziale Ängste haben. Aber nicht alle Menschen, die Depression haben, werden einsam. Einsamkeit ist ein Gefühl, kein Zustand.

Alexandra, 17

"Corona kam noch zu allem anderen hinzu und hat mich irgendwie zusammenbrechen lassen. Es war die eine Sache die zu viel, zu schwer war. Mein Vater ist Hochrisikopatient, also musste ich irgendwie von ..."

Merve, 19

"Ich weiß nicht mehr wer ich bin, ich hab mich verloren ich fühle mich einfach einsam."